Mittwoch, 24. August 2011

Hallo? Was ist das denn?
Wieso funktioniert das nicht?                                                             
Was soll ich denn hier jetzt machen?
Oder lassen???

Ich hab kein Plan !!!!!
So oder so ähnlich ging es vielleicht einiger meiner Leidensgenossen auf dem Weg zum ersten Blog. 
In den Anfängen zu stecken ist schon ziemlich schwer und ich habe mir gedacht eben diese Anfänge öffentlich zu dokumentieren um zu zeigen wie blöd man sich eigentlich anstellen kann...
Zumindest komm ich mir so vor:-(
Aber bevor ich jetzt vor mich hin fluche und weiter herumprobiere komme ich zum eigentlichen Thema:            
Blog schreiben.

Erste Ernüchterung

Das Interesse kam über ein großes deutsches Sportportal, auf welchem dem User die Möglichkeit gegeben wird eigene Blogs schreiben zu können. Diese, sofern von den Redakteuren als interessant genug befunden, wurden auf der Startseite des besagten Portals beworben und verlinkt.
Dabei habe ich einige wirklich schöne Texte gelesen und konnte so auch weiteres Wissen über mein großes Hobby, den Fußball, aufsagen...

"Na ja, so schwer kann das ja gar nicht sein": dachte ich mir und ging über die portaleigene Blogfunktion ans Werk. Aber schon wenige Augenblicke später kam das böse Erwachen: "Was und worüber genau soll ich eigentlich schreiben? Bezieht man nicht sein Wissen gerade eben aus jenen Internetportalen und aus von Ihnen zitierten Quellen? Welche Infos bzw. welche Fakten, die man selber in irgendeiner, tief in den Wirren seines Gehirns, versteckter Schublade abgelegt hat, kann den hier angemeldeten User vom Hocker hauen?".
Die Antwort war sehr ernüchternd: Es gab keine...

Dran bleiben !!!

Dem Tatendrang war vorerst ein Ende gesetzt und die Bemühungen ruhten für ca. ein halbes Jahr auf Eis.
Nach dem Lesen diverser weitere guter, aber auch schlechter Blogs kam die Neugierde wieder hoch. Ich versuchte mir, natürlich aufgrund meiner ersten Erfahrung (kann man es so nennen?) mit einer gehörigen Portion Respekt, vorab Gedanken zu machen was ich schreiben könnte. Diesmal kreisten die Gedanken aber um viel grundsätzlichere Dinge des Blogschreibens: Was genau ist eigentlich ein Blog? Wen will ich erreichen? Und warum möchte ich Blogs schreiben?
Sehr interessante Fragen für Jemanden, der sich vorher mal so gar nicht mit diesen elementaren Dingen auseinandergesetzt hat.

Und so begann ich zu googeln, wie man auf "Neudeutsch" mittlerweile sagt. A propos: Wo wir gerade bei googlen sind. Hier ein kleiner Einwurf:
Eigentlich bin ich kein Freund der "Verenglischung" unserer Sprache und versuche es, wenn möglich, zu vermeiden. Allerdings ist es manchmal auch einfach bequemer "googeln" zu schreiben, als "ich recherchierte mit der Google-Suchmaschine" oder so ähnlich ;-)

Aber das ist wieder ein eigenes Ding, dass ich jetzt nicht unbedingt weiter thematisieren möchte...

Zurück also zu den grundlegenden Dingen. Ich las mir ein paar interessante Seiten durch, die mir echt weiter halfen und auch Mut machten, es einfach mal zu versuchen:


Ein Abschnitt hat mich besonders motiviert. Ich habe mir erlaubt einen Blogger zu zitieren, weil ich mich wirklich sehr angesprochen fühlte. Lest ihn und lasst ihn auf euch wirken, wenn ihr nicht sofort Lust habt sofort den Link anzuklicken.

"Man muss und braucht nicht nur über und von Dingen bloggen, in welchen man der absolute Spezialist ist. Oft ist es sogar vorteilhafter, nahbarer und vertrauenserweckender, wenn Du  Dich offen einem neuen Thema als Newbie näherst und darüber bloggst. Oft ergeben sich daraus wertvolle neue Ansichten und Tatsachen, über welche Experten schon gar nicht mehr nachdenken, weil sie viel zu tief in der Thematik selbst stecken." ( zitiert von der Userin Jasmina von onlinelupe.de)

Dies brachte mich erst einmal davon ab mich einfach nur strikt auf das Thema Fußball zu fokussieren. Stattdessen machte ich mir Gedanken, was mich gerade in diesem Augenblick beschäftigt. Und die Antwort war diesmal denkbar einfach: Das Blog schreiben und die daraus resultierenden Schwierigkeiten der Informations- und Themenfindung, sowie der Motivation es einfach mal zu versuchen...

Gerade nach dem ersten gescheiterten Versuch sollte man nicht den Kopf in den Sand stecken, denn ich merke gerade, dass man, wenn man erst einmal einen Einstieg geschafft hat, großen Spaß daran hat einfach mal seine eigenen Erfahrungen mitzuteilen. Irgendwann ist man im Thema drin und es sprudelt förmlich aus einem heraus. 

Fazit

Das Einzige was ich bis hierhin geschafft habe ist es, einen Text zu verfassen, der hoffentlich einigermaßen wiederspiegelt, wie mein Interesse geweckt wurde und was ich unternommen habe um einen Anfang zu schaffen.

Ich hab noch viel heraus zu finden und zu erforschen, was das Blog schreiben betrifft, aber der Anfang ist gemacht und ich hoffe dass ich vielleicht einer armen Seele weiterhelfen kann, die vor ähnlichen Problemen steht wie ich. Ich habe mir vorgenommen ab sofort in unregelmäßigern Abständen neue Posts zu veröffentlichen. Vielleicht stellt sich ja heraus, dass ich Fortschritte mache und diese eben dann auch zu erkennen sind.

Ich würde mich sehr über Kritik, Tipps und Anregungen freuen, wenn jemand durch Zufall auf meinen ersten Text stoßen sollte . 

MfG X Factor